Was tun im Trauerfall

Tritt der Tod in häuslicher Umgebung ein, muss sofort der nächst erreichbare Arzt, möglichst der Hausarzt benachrichtigt werden.

Ist dieser nicht zu erreichen, sollten Sie sich an einen Arzt Ihres Vertrauens, an die ärztliche Notdienstzentrale oder an die Notrufzentrale (112) wenden. Dies ist erforderlich, damit der Arzt die Todesbescheinigung ausstellt.

 

Bei einem Todesfall in einer Einrichtung, einem Krankenhaus, Seniorenheim oder Hospiz kümmert sich das Personal um alle erforderlichen Schritte zur Ausstellung der Todesbescheinigung.      

             

Rufen Sie uns nach Ausstellung der erforderlichen Papiere an, um einen Beratungstermin zu vereinbaren.

 

Bei einem Unfallgeschehen oder einer unklaren Todesursache übernimmt in der Regel die

Polizei zunächst alle Formalitäten rund um Abholung und Bergung eines Verstorbenen.

Nach der Bearbeitung durch Polizei und Staatsanwaltschaft wird ein Beerdigungsschein ausgestellt.

In diesem Fall ist es sinnvoll, uns trotzdem unmittelbar nach der Todesfeststellung zu informieren, um die Zwischenzeit zur Vorbereitung der Bestattung zu nutzen.

Dokumente im Trauerfall

Für die nächsten Schritte müssen Sie wichtige Urkunden und Dokumente zusammenstellen.

Benötigte Dokumente:

- Geburtsurkunde (nur bei Ledigen)

- Heiratsurkunde / Familienstammbuch

 (bei Geschiedenen mit rechtskräftigem 

  Scheidungsurteil, bei Verwitweten mit

  Sterbeurkunde des Ehegatten)

- Todesbescheinigung

  (nur bei Sterbefall zu Hause)

- Rentennummern/Zusatzversicherungen

- Mitgliedskarte der Krankenkasse

- Versicherungspolicen (Lebens- 

  bzw. Sterbeversicherungen)

- eventuell Grabdokumente

 (Urkunden über Nutzungsrecht an einer vorhandenen

  Familien- oder Wahlgrabstätte).

 

Sollten einige Unterlagen nicht zur Verfügung stehen, können wir Ihnen bei der Beschaffung behilflich sein.

Wichtiges im Trauerfall

Was Sie im konkreten Fall bedenken müssen

 

Vorausverfügungen:
Hat der Verstorbene zu Lebzeiten Vorsorgemaßnahmen getroffen, müssen Sie mit dem beauftragten Beerdigungsinstitut oder der entsprechenden Stelle Kontakt aufnehmen. Dort wird man Sie über die Wünsche des Verstorbenen unterrichten. Auch wird Ihnen mitgeteilt, inwiefern eine Versicherung oder ein Vertrag mit der Bestattungstreuhand zur Kostendeckung abgeschlossen wurde.

 

Testament:
Prüfen Sie, ob ein Testament hinterlegt wurde. In der Bundesrepublik Deutschland regelt das Erbrecht als Teil des Bürgerlichen Rechts den Nachlass. Es gilt die gesetzliche Erbfolge, falls kein rechtsgültiges Testament vorliegt. Wird ein Testament gefunden, besteht Ablieferungspflicht beim zuständigen Nachlassgericht (im letzten Wohnort des Verstorbenen).

 

Erbschein:
Der Erbschein muß beim Nachlassgericht beantragt werden. Den Antrag kann auch ein Notar für Sie stellen.

Rentenansprüche:
Hat der/die Verstorbene Rente bezogen, muss ein Antrag auf Hinterbliebenenrente gestellt werden.

Drei Monate wird die volle Rente des Ehepartners weitergezahlt, den Antrag hierfür stellen wir für Sie bereit, damit wir diesen für Sie einreichen können.

 

Lebens- und Sterbegeldversicherung:
Wir legen Policen und Sterbeurkunde bei den jeweiligen Versicherern vor und melden diese

für sie ab.

 

Krankenkasse:
Die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung wird durch uns abgemeldet. Halten Sie dazu die Versichertenkarte bereit.

Ein Sterbegeld wird nicht gezahlt.

 

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©Bestattungshaus Jakob Ehmann / Limburg

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